Wer bin ich?

Geboren 1952 in Schaffhausen, Schweiz, Ausbildung zum Maschinenzeichner. Seit 1972 in Norwegen, wo mich der Weg von Anfang an in Richtung Schule, Schulideen und das Verhältnis zwischen Schule und der Wirklichkeit ausserhalb der Schulstube führte.  Fasciniert vom dänischen Pfarrer und Pädagogen Grundtvig und seiner Volkshochschulidee, dann Lehrerausbildung mit Abschluss 1980 an der Universität Bergen. Erste Lehrerstelle 1980 bis 84 an der Sunnhordland Folkehøgskule am Hardangerfjord, Beschäftigung mit der Waldorfpädagogik und von 1984 bis 2001 Klassenlehrer an der Steinerschule in Fredrikstad. Seit 2001 Mitarbeiter an der Rudolf Steinerhochschule in Oslo. Hier war ich einige Jahre verantwortlich für das Einführungsjahr am dreijährigen Lehrerstudium (Bachelor). Heute habe ich in wachsendem Ausmass Aufträge ausserhalb der Hochschule: Kurse und Vorträge für Lehrer und Eltern an norwegischen Kindergärten und Schulen, sowie in Slowenien, Lettland, Ungarn, Island und Schweden. Vorträge und Seminarien für andere Auftraggeber wie Statoil Offshore oder Rikshospitalet i Oslo.

Mitarbeiter am staatlichen norwegischen Radio NRK, P2 (Kulturkanal). 

Und dann habe ich noch ein Buch geschrieben, das jedoch vorläufig nur in norwegischer Sprache vorliegt. Es hat den Titel ”Med hjertet i skolen” (wörtlich und schlecht übersetzt: Mit dem Herzen in der Schule). Das Buch kann auf einer eigenen Seite in der norwegischen Version meiner Homepage bestellt werden.


Was mir am Herzen liegt.

Vor allem: Lebenskompetenz

Heute werden die europäischen Schulen aufgrund der Schülerleistungen in einigen Fächern beurteilt und rangiert. Vor diesem Hintergrund will ich die Aufmerksamkeit auf wichtigere Ziele in der Erziehung richten, auf Ziele, die allen Kindern gelten, nicht nur den mathematisch-logisch oder sprachlich begabten. Diese Ziele heissen Selbstvertrauen, Vertrauen in die Welt, Neugier, Offenheit, Lebensmut, Lebensfreude, soziales Verantwortungsgefühl und die Fähigkeit, auch vor Niederlagen und Schwierigkeiten im Leben nicht zurück zu schrecken, sondern sie mutig in Angriff zu nehmen. Die Summe dieser Ziele nenne ich Lebenskompetenz.

Es steht Eltern, Kindergärten und Schulen frei, in Erziehung und Unterricht welche Ziele auch immer zu verfolgen, solange sie die Entwicklung der Lebenskompetenz nicht im Wege stehen, sondern fördernd auf sie wirken. Tun sie dies nicht, dann trägt dies dazu bei, Verlierer zu produzieren.

Kein Kind ist von sich aus ein Verlierer. Ein Verlierer ist ein Mensch, der zum Verlierer gemacht wurde. Ein Verlierer ist ein Mensch, der nicht im rechten Licht gesehen wird. Besser nachzusehen ist die wortgerechte Übersetzung des Begriffes Respekt (re-spectare). Ein Verlierer ist ein Mensch, der nicht respektiert wird.

Zuhause, im Kindergarten und in der Schule werden die wichtigsten Voraussetzungen zur Entwicklung der Lebenskompetenz geschaffen. Wie dies geschehen kann, gehört zu meinen obersten Anliegen.